Der Wunsch

Schon während der Reise durch Kanada, war für uns klar, die nächste Reise geht in den Osten. Da wir ja auf der Panamericana sehr zufrieden waren mit den Leistungen und Organisation des Reiseanbieters „SeaBridge“, bot sich die Tour der Seidenstrasse an. Durchgeführt wird sie vom Team „Abenteuer Osten“, das wir schon an Vorträgen kennen gelernt haben. Uns reizt die so ganz andere Kultur der Menschen, aber natürlich auch die abwechslungsreiche Landschaft. Dass die Reise auch wieder zu einer Herausforderung wird, ist uns sehr bewusst, wir freuen uns darauf.

 

Vorbereitung mit dem Reiseanbieter „Abenteuer-Osten“

Schon bald nach unserer Rückkehr der jährigen Reise, begannen wir wieder mit den Vorbereitungen, erst mal für das Fahrzeug. Aus der letzten Erfahrung, war uns klar, wir mussten Strom unabhängig sein. Also kamen noch mehr Solarpannels auf unser Camper-Dach. Die Auswahl der Reifen musste getroffen und auch eventuelle Ersatzteile besorgt werden. Dann mussten wir einen zweiten Pass beantragen, den das Reisebüro für das Einholen der Visa benötigt. Problemlos erhielten wir diesen.

Im Herbst bekamen wir die ersten Informationen zur Beschaffung der nötigen Dokumente und auch zur Gesundheitsvorsorge. Da standen für uns wieder Impfungen an, ich bin sicher, jetzt sind wir bis an unser Lebensende gegen alles geimpft.

Anfangs Dezember gings dann richtig los. In einem Online-Portal mussten wir pro Person mindestens 20 Seiten ausfüllen, das Meiste war für Visa-Anträge. Zusätzlich braucht es eine extra Krankenversicherungs-Bestätigung  und ein „Carnet de Passage“ (haben bis dahin noch nie davon gehört) für den Iran. Dafür hoffen wir, dass wir jeweils relativ zügig über die Grenzen kommen werden. Sogar ein Foto mit Kopftuch, für das Iran-Visum  wurde von mir verlangt.  Ja, „andere Länder/ andere Sitten“, das macht das Reisen doch spannend.

 

Teilnehmer-Treffen

Anfangs Februar wird das Teilnehmer-Treffen in der Nähe von Mainz sein, wo wir bestimmt noch viel Interessantes zu hören bekommen.Das Treffen war spannend, wenn zeitweilig auch anstrengend, den ganzen Tag (mit so vielen Leuten) zuzuhören. 19 Wohnmobile sind dabei, sicher die Hälfte sind Schweizer. Wir bekamen nochmals Infos zum Camper und zu den Ländern die wir bereisen. Alle Auto wurden auf Tauglichkeit kontrolliert, vor allem aber auch die Motorennummer muss gut sichtbar sein. In Gedanken waren wir schon unterwegs. Was dieses Jahr neu dazu kommt, ist, dass alle Teilnehmer, für China Fingerabdrücke geben müssen. Dafür müssen wir extra nach Berlin gehen. So werden wir noch im März einen „Ausflug“ nach Berlin machen. Natürlich durfte auch eine Weinprobe nicht fehlen, da das Treffen in einem Weingut stattfand.